Naturwissenschaften
Der naturwissenschaftliche Unterricht an der OBS Söhlde
Unterricht
Der naturwissenschaftliche Unterricht an der OBS Söhlde ist so organisiert, dass alle drei Naturwissenschaften (Biologie, Physik, Chemie) in jedem Jahrgang pro Woche einstündig (60 Minuten) erteilt werden.
In den naturwissenschaftlichen Fächern hat ein problem- und handlungsorientierter Unterricht besondere Bedeutung. Im Mittelpunkt steht dabei das Experiment, insbesondere das Schülerexperiment. Eine umfangreiche Sammlung an Experimentier- und Demonstrationsmaterialien für alle drei Fächer ermöglicht einen handlungsorientierten Unterricht.
Für die Durchführung des Unterrichtes stehen drei Funktionsräume mit internetfähigen Computern,Dokumentenkameras, Whiteboards bzw. Beamern zur Verfügung.
Bereichert wird der Unterricht jedoch besonders durch den Einsatz des Tablets. Versuchsprotokolle, die durch Fotos und Videos gestaltet werden, bieten für die Schüler eine besondere Motivation zu kreativem Arbeiten und forschendem Lernen.
Eine ständig wachsende Anzahl von digitalen Simulationen im Internet lassen auch Unterrichtsgegenstände anschaulich darstellen, die nicht durch Experimente gezeigt werden können.
Außerschulische Lernorte
Das Lernen an außerschulischen Lernorten bereichert und ergänzt das Lernen in der Schule in wichtigen Aspekten. Die Schüler sollen möglichst oft die Gelegenheit erhalten, der Lebenswirklichkeit unmittelbar zu begegnen, um Schule und Leben stärker miteinander zu verbinden.
Die Umgebung von Söhlde bietet die folgenden außerschulischen Lernorte, die in den naturwissenschaftlichen Unterricht einbezogen werden können:
Wälder: Bereler Ries, Lichtenberg, Wichtelpfad in Ottbergen
Streuobstwiese in Söhlde
Kläranlage in Söhlde
Biogasanlage in Söhlde
Kreidesteinbruch, Kreidewerk in Söhlde
Landwirtschaftliche Betriebe
Salzgitter AG
Kohlekraftwerk Mehrum
Phaeno, Autostadt in Wolfsburg
Mühle in Söhlde
Differenzierung
Innere Differenzierung
Der naturwissenschaftliche Unterricht verfolgt das Prinzip der inneren Differenzierung und zielt somit auf die individuelle Förderung jedes Schülers ab. Aufgaben und eingesetzte Methoden unterscheiden sich durch ihre Offenheit, ihre Komplexität, dem Abstraktionsvermögen, den Schwerpunkten oder Zugangsmöglichkeiten. Ziel ist es, dass verschiedene Lösungsansätze ermöglicht werden und sowohl leistungsstarke, als auch leistungsschwache Schüler vielfältige Möglichkeiten erhalten, zu lernen und erworbenes Wissen zu festigen.
Ferner ermöglicht die innere Differenzierung zudem die Förderung folgender fächerübergreifender Kompetenzen:
Eigenverantwortliches und selbstständiges Lernen und Arbeiten
Kooperation und Kommunikation mit Mitschülern
Anwenden verschiedener Lerntechniken.
Leistungsdifferenzierung
Ab Klasse 9 findet eine Leistungsdifferenzierung in einem der beiden Fächer Physik /Chemie auf zwei Niveaustufen (G- und E-Kurs) statt.
Der E-Kurs arbeitet auf der Basis des Kerncurriculums der Realschule.
Voraussetzung für die Einstufung eines Schülers in den E-Kurs und damit für eine erfolgreiche Mitarbeit sind folgende Kriterien:
Im Durchschnitt befriedigende schriftliche, mündliche und fachspezifische Leistungen im 8. Schuljahr
Ein den Erwartungen entsprechendes Arbeitsverhalten in Physik / Chemie
Eine positive Lern- und Leistungsmotivation
Der G-Kurs arbeitet auf der Basis des Kerncurriculums der Hauptschule.
Schüler, die nicht in den E-Kurs eingestuft wurden, nehmen am Unterricht des G-Kurses teil. Die G- und E-Kurse arbeiten parallel, so dass Schüler bei entsprechenden Leistungen zu Beginn eines Halbjahres in den E-Kurs aufsteigen können.
Wettbewerbe
Die Schule ist bestrebt, Schüler für Wettbewerbe in den naturwissenschaftlichen Fächern zu motivieren. Die Teilnahme an den Wettbewerben
Jugend forscht
Dechemax
wird von der Schule unterstützt und gefördert.
So konnten Schülerinnen und Schüler unserer Schule in den letzten Jahren mit Wettbewerbsarbeiten zu den Themen Notfoto, Interaktive Grafiken und dem Lotuseffekt bei “Jugend forscht” auf sich aufmerksam machen.